Das Knie:

Orthospine Praxisbilder 018

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk in unserem Körper und setzt sich aus dem Oberschenkelknochen, dem Schienbeinkopf und der Kniescheibe zusammen.

Zudem gibt es noch ein Gelenk zwischen dem Schienbeinkopf und dem Wadenbein. Stabilisiert wird das Kniegelenk über einen komplexen Bandapparat.

Neben einem Innen- und Außenband, wie an vielen Gelenken unseres Körpers, spielen im Kniegelenk die Kreuzbänder eine wichtige Rolle.
Die Menisken liegen innen und außen zwischen den Gelenkflächen und wirken wie Stoßdämfer, zudem verbessern sie den Gelenkkontakt und stabilisieren das Gelenk zusätzlich. Sie bestehen aus einem speziellen Knorpelmaterial.

Eine Besonderheit des Kniegelenks ist die Kniescheibe, die zwischen zwei kräftigen Sehnen (Patellar- und Quadrizepssehne) liegt und in einer Rinne des Oberschenkelknochens verläuft.

Diagnostik:

Unerlässlich ist die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese): Dauer und Art der Beschwerden werden erhoben, um Hinweise auf die Erkrankung zu gewinnen bzw. andere Ursachen des Knieschmerzes, z.B. Erkrankungen der Lendenwirbelsäule, des Hüftgelenks, aber auch Stoffwechselerkrankungen (z.B. Gicht) zu erkennen.

Orthospine Praxisbilder 016Ergänzt wird die Untersuchung durch eine gezielte Röntgendiagnostik, bei der sich Fehlstellungen, Brüche, Arthrosen, freie Gelenkkörper, Kalkeinlagerungen und weitere Veränderungen feststellen lassen.

Eine schnelle, schonende und günstige Untersuchungsmethode stellt die Sonografie/Ultraschalldiagnostik dar. In vielen Fällen ist zur genaueren Beurteilung eine Kernspintomografie erforderlich.

In Ausnahmen wird die Diagnostik durch eine Computertomografie oder Szintigrafie ergänzt.

Erkrankungen und Verletzungen des Knies

Vordere Kreuzbandruptur

Meniskusverletzungen

Arthrose im Kniegelenk

Knorpelschäden

Brüche/Frakturen

Innen-/Außenbandverletzungen

Ausrenkungen/Instabilitäten der Kniescheibe

Knieimplantate